GEFAS - Gesellschaft für Arbeitssicherheit GMBH

Todesfalle Tunnel - Null Sicht
Aktuell
Tuesday, 20 May 2008 13:15

Feuerwehrprofis retten Leben, wenn sie in den Rauchwolken sehen...

 

Bullard T4E

...mit einer Bullard-Wärmebildkamera ist das möglich

 

Die Tunnelkatastrophen der letzten Jahre haben gezeigt, rasches, zeitsparendes Handeln rettet Leben. Doch oft stehen die Einsatzteams der Feuerwehren ratlos vor den Eingängen der Tunnel und können vor lauter Rauch und Qualm nicht ins Tunnelinnere, um die Lage zu erkunden, zu löschen und erste Opfer zu retten. Denn sie sehen nichts. Die Bullard-Wärmebildkamera entschärft dieses Problem. Ihre Bilder helfen den Feuerwehrmännern beim Orientieren, Einschätzen der Lage, Auffinden der Verletzten, Bergen der Toten. Die drahtlose Übertragung der Bilder vom Schadensort im Tunnelinneren zur Einsatzleitung bei den Tunneleingängen macht sofortiges Handeln möglich und spart Zeit - Zeit die unter Umständen Leben rettet, oder kostet. Die Feuerwehren, die sie haben, sind froh. Andere Feuerwehren, egal ob freiwillige - oder Berufsfeuerwehr, wollen sie und brauchen sie - ihre Finanzierung hängt letztlich allerdings vom "goodwill" der zuständigen Politiker ab.

Tunnelsicherheit ist in Österreich ein heißes Eisen, denn schließlich führen rund 250 Kilometer von Österreichs Straßen durch die bedrohlichen Betonröhren. Bedrohlich wirken sie vor allem durch die fürchterlichen Katastrophen, die sich in den letzten Jahren gehäuft haben, und dem unendlichen persönlichen Leid, das ganz Österreich erschüttert hat.

Besonders nach solch unvorhersehbaren Ereignissen fordern Experten rasche Sicherheitsmaßnahmen - vor allem im Vorfeld. Doch selbst wenn bereits alles Menschenmögliche unternommen wurde, um Tunnel absolut sicher zu machen: hundertprozentige Sicherheit wird es nie geben. Bei rund 40.000 Fahrzeugen pro Tag und Tunnel können selbst die teuersten Vorsichtsmaßnahmen die drohende Gefahr bestenfalls reduzieren.

 

 

Tunnelunfälle nie ganz gebannt:

 

Was also tun, wenn sich wieder einmal ein tragischer Unfall in einem der zahlreichen Tunnel Österreichs ereignet? Was wenn z.B. ein Brand im Wiener U-Bahn-Netz entfacht?

Dann ist rasches und effizientes Handeln gefragt. Die Feuerwehrteams sind sofort zur Stelle und setzen sich mutig für das Leben der Opfer ein. Doch in solchen Krisensituationen sind selbst die erfahrendsten Profis hilflos. Die Flammen schießen nur so aus den Luftschächten, vor lauter Rauch sieht man keine 10 cm. Da kann kein erfolgreicher Rettungseinsatz stattfinden. Die Feuerwehrmänner würden nur ihr Leben riskieren ohne die Chance, das Drama zu beenden.

Bullard-Wärmebildkamera schützt Retter und erleichtert Rettung erheblich:

Eine Bullard-Wärmebildkamera kann den Einsatz in dieser katastrophalen Situation erheblich erleichtern. Sie ist speziell für Feuerwehr-Einsätze unter härtesten Bedingungen konzipiert. Mit ihrer Hilfe kann man sogar durch die dichteste Rauchwand sehen. Die Bullard-Wärmebildkamera reagiert auf einen Temperaturunterschied von fünf Hunderstel Grad Celsius und liefert dadurch gestochen scharfe Bilder. Selbst wenn erst kurz zuvor jemand in eine bestimmte Richtung weggegangen ist, kann die Bullard-Wärmebildkamera die Fußspur aufgrund des minimalen Temperaturunterschiedes ausmachen.

Mit schwerer Atemschutzausrüstung und der Bullard-Wärmebildkamera bewaffnet kann der Feuerwehrmann im Tunnel die Lage realistisch einschätzen und dementsprechend handeln. Das handliche Gerät ist ideal sowohl für den persönlichen Schutz des Feuerwehrmannes als auch für das Auffinden von Verletzten und Bergen von Toten.

Für den Notfalleinsatz entwickelt ist die Bullard-Wärmebildkamera selbstverständlich hitzebeständig (bis 350 Grad Celsius), kältebeständig (bis minus 40 Grad Celsius), wasserbeständig (bis 1 m Tiefe), stoß- und schlagbeständig.

Die Einsatzbereiche der Bullard-Wärmebildkamera:

"Wärmebildkameras können bei jedem Brand, der nicht offen ausbricht, eingesetzt werden. Sie hilft immens beim Lokalisieren des Brandherdes und macht damit den Einsatzerfolg wesentlich größer", so Günther Watzenegger, Geschäftsführer des Landesfeuer-wehrverbands Vorarlberg. "Der Einsatz der Wärmebildkamera verkürzt die Reaktionszeit und minimiert somit Folgeschäden. Der Einsatzleiter entscheidet vor Ort, ob und wie es sinnvoll ist, die Wärmebildkamera verwenden. So kann die Wärmebildkamera z.B. an die Stoßstange von adaptierten Fahrzeugen montiert werden, um den Brandherd zu lokalisieren. Im Fahrzeuginneren befindet sich dann ein Monitor, auf den die Signale der Kamera übertragen werden. Auch Josef Schwarzmann, Ausbildner des Landesfeuerwehrverbands Vorarlberg, ist von der Bullard-Wärmebildkamera überzeugt. "Für das Jahr 2002 ist die Anschaffung weiterer vier bis fünf Kameras geplant. Das werden Bullard Kameras sein, da diese vom Preis-Leistungsverhältnis derzeit die besten am Markt sind."

Auch der Freiwilligen Feuerwehr in Klosterneuburg ist eine Bullard Wärmebildkamera im Einsatz. Der Kommandant und Abschnittsbrandinspektor Josef Angelmeier ist hoch zufrieden und hält die Verwendung der Wärmebildkamera bei Bränden sowohl als Schutzausrüstung als auch bei der Personensuche für äußerst sinnvoll.

Die bisher größten Schwierigkeiten bei Tunnelbränden:

Die größten Schwierigkeiten bei Brandeinsätzen im Tunnel bestehen darin, daß das Auffinden von Verletzten und das Bergen von Toten sowie eine realistische Einschätzung der Lage durch die starke Rauchentwicklung nur bedingt möglich ist. Die Einsatzkräfte sehen im Tunnel die Hand vor ihren Augen nicht. Sie können Verletzte in Nischen oder am Boden liegend nicht sehen, und es ist schwer, die Orientierung zu behalten, geschweige denn effizient zu löschen.

Ein weiteres großes Problem bei Tunnelbränden ist für das Einsatzteam die Kommunikation vom Schadensort im Tunnel zur Einsatzleitung draußen an den Tunneleingängen. Mit der Wärmebildkamera können die Bilder, die im Inneren des Tunnels aufgenommen werden, drahtlos zur Einsatzleitung draußen übertragen werden. Damit ist die Einsatzleitung draußen laufend auf dem aktuellsten Stand der Vorgänge am Schadensort. Erst so wird eine sachlich richtige Beurteilung in kürzester Zeit möglich. Darauf basiert die Vorgehensweise von Löschen des Brandes und Bergen der Opfer.

Mit der Bullard-Wärmebildkamera werden diese Schwierigkeiten weitgehend minimiert und die Sicherheit von Einsatzkräften und Verletzten maximiert. Die Reaktionszeit im Notfall wird enorm verkürzt und kostbare Sekunden gewonnen, die über Leben und Tod entscheiden können.

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